Forum Rückenwind

für eine naturverträgliche Energiewende auch hier bei uns

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19.06.2020 Energiewendebremser ausgebremst

Der Klimareporter berichtet, dass die bisherige übertriebene Windkraftverbotszone um Flugsicherungsanlagen verkleinert wird.


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13.3.2020 StZ: Bürger stimmen für Windräder

Bei einem Bürgerentscheid in Tengen hat eine große Mehrheit für neue Windräder gestimmt – das ist in dieser Form einmalig im Südwesten. Könnte das Vorgehen in Tengen Vorbild für andere Kommunen werden?


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24.4.2019 KONTEXT: Angst killt Argumente


Im Schwarzwald bringt ein Bürgerentscheid ein lokales Projekt für erneuerbare Energie zu Fall: Windkraftgegner schürten erfolgreich Ängste gegen Bürgerwindräder. Zum kontext Artikel


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StZ: Weniger Windradstandorte im Rems-Murr-Kreis

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über die Streichung von fünf Windkraft Standorten im Rems Murr Kreis: Keine Windkraft auf der Buocher Höhe


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BKZ: Da kann man nicht groß diskutieren

Die BKZ berichtet am 18.6.18 zur Aufgabe des Windparks Rudersberg/Jux: "Da kann man nicht groß diskutieren"


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Meinung

Hier werden kritische Meinungen veröffentlicht und diskutiert.


Braunkohle-Wald versus Windkraft-Wald

Veröffentlicht von Reinhard (reinhard_rueckenw) am 20 Nov 2018
Meinung >>

Windkraft und Naturschutz

Für den BUND ist es zentral, den Ausbau der Windkraft möglichst naturnah zu gestalten. Dabei sehen wir drei Ebenen der Einflussmöglichkeit und der Entscheidungsfindung:

  • Eignungsgebiete für Windkraftanlagen müssen im Rahmen der Landes- und Regionalplanung unter Beteiligung der Umweltverbände identifiziert werden.
  • Der BUND versucht alles zu tun, um den Schaden, der durch den Ausbau der Windkraft entsteht, so klein wie möglich zu halten. Der BUND fordert weit über bestehende gesetzliche Regelungen hinausgehend, dass Naturschutzgebiete, Nationalparks und Europäische Schutzgebiete absolut frei von Windkraft bleiben.
  • Auch innerhalb von grundsätzlich geeigneten Flächen braucht es eine genaue Prüfung, wo genau und wie eine konkrete Genehmigung für Windkraftanlagen möglich ist. Dabei geht es z.B. um Abstandsregelungen zur Wohnbebauung, Vorkommen von bedrohten Arten etc. Genehmigungen dürfen hier aus Sicht des BUND nur auf der Grundlage von unabhängigen Gutachten und ggf. mit strengen Auflagen erteilt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Störungen und Bedrohungen für Mensch und Natur minimiert werden.

Leider stellen wir als BUND fest, dass sich Länderministerien, Windkraftplaner*innen, Kommunen und Genehmigungsbehörden nicht immer an die Bedingungen für einen naturverträglichen Ausbau halten. Dagegen geht der BUND politisch, medial und, wenn nötig und möglich, auch vor Gericht vor. Oft ist es erst vor Gericht möglich, sachgerechte Kompromisse zu finden. Manchmal scheitern wir mit unserem Anliegen einer naturverträglichen Energiewende selbst vor Gericht.

Quelle: https://www.bund.net/energiewende/erneuerbare-energien/windenergie/

Detalierte Berechnungen zum Flächenbedarf von Windparks sind unter INFO zu finden.

Zuletzt geändert am: 20 Nov 2018 um 20:48

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