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Rote Linie für die Bevölkerung erreicht?

Veröffentlicht von Reinhard (reinhard_rueckenw) am 09 Aug 2016
Meinung >>

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jäger!

Der Artikel von heute in der BKZ ist aus meiner Sicht sehr einseitig ausgefallen. Warum gibt es nur beim Landschaftsschutz eine "rote Linie" und nicht auch für den Klimawandel, die Schäden durch "Naturkatastrophen" und der Vernichtung von Dörfern (Heimat) für die umweltschädliche Energiegewinnung mittels Braunkohle?

2015 war das wärmste Jahr seit der Wetteraufzeichnung ab 1881. Eine rote Linie? 2015 gab es die größten Wetter bedingten Schäden seit es Versicherungen gibt. Eine rote Linie? In der Lausitz und in der Kölner Bucht sollen für die Braunkohle ganze Dörfer weggebaggert werden. Eine rote Linie? Und in Großerlach gibt es schon eine rote Linie, wenn ein paar Windkraftanlagen in den Nachbargemeinden aufgestellt werden sollen.

Die Süddeutsche Zeitung titelt: Klimawandel jetzt amtlich. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages bestätigt jetzt die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland. Die Fakten: Die Versicherungsschäden allein durch Hochwasser, Starkregen und Überschwemmungen in diesem Frühjahr 2016 betrugen mehr als 1,2 Milliarden Euro. Die Hitzewelle im Sommer 2015 erforderte mehr Todesopfer als jede anderer Naturkatastrophe im selben Jahr. Zwischen 1997 und 2015 gab es in Deutschland nur vier Jahre ohne Sturmfluten, Hagelschäden und Dürren. Eine rote Linie?

Nur wenn alle Menschen sich gemeinsam auf den Weg machen den Klimawandel zu bremsen, können wir die schlimmsten Folgen noch abwehren. Der Großerlacher Gemeinderat muss sich entscheiden, entweder er nimmt eine geplante Veränderung der Landschaft durch den Menschen in Kauf um den Klimawandel zu begrenzen oder der Klimawandel wird "infernalische Schäden" in unserer Landschaft, auch in Großerlach, bewirken. So oder so, Großerlach wird vom Klimawandel nicht verschont bleiben. Wenn wir zulassen, dass noch weitere Dörfer in der Lausitz weggebaggert werden, wird auch Großerlach bald nicht mehr bewohnbar sein.

Der Landkreis hat sich zu einer Reduzierung des CO2 Ausstoßes von 10 % alle fünf Jahre verpflichtet. Der Kreis erreicht ohne WEAs dieses Ziel zur Zeit nicht. Eine rote Linie? Welchen Beitrag hat die Gemeinde Großerlach bisher dazu geleistet? Mehr oder weniger als 10 % CO2 Vermeidung?

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49013/1.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/forschung-klimawandel-jetzt-amtlich-1.3101672

Zuletzt geändert am: 09 Aug 2016 um 17:03

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